Eine ziemlich treffende Beschreibung zum Thema Klimawandel trifft die Kolumne „Die Katastrophe hätte verhindert werden können“.

“Bei drei Grad, so Robert Watson, der früher für die Vereinten Nationen Lösungen für den Klimawandel, wie es verharmlosend heißt, suchte, werden die Küstenstädte der Welt verloren gehen, womöglich New York, Hamburg, Kalkutta, Bangkok und viele mehr. Bei vier Grad wird in Europa permanente Dürre herrschen, weite Teile Chinas, Indiens und Bangladeschs werden zu Wüsten, der Südwesten der USA wird unbewohnbar. Bei fünf Grad, so sagen es einige der führenden Wissenschaftler, droht das Ende der Menschheit.”

Ein Problem, das man so lange in die Zukunft schieben wird, bis es zu spät ist. Allgemein habe ich bei nahezu allen dieser Probleme, die in der Zukunft unter Garantie auftreten werden und unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen stellen wird, nie das Gefühl, dass dies von der breiten Masse Ernst genommen wird. Digitalisierung, intelligente Automatisierung, demografischer Wandel usw. alles Themen die nicht ernsthaft oder mit Nachdruck behandelt werden.

Lasst uns stattdessen lieber jahrelang über Menschen reden, die vor Krieg flüchten oder bei denen wegschauen, die gerade im Mittelmeer ertrinken. Denn am Ende wollen wir dann doch lieber alleine mit unseren Grenzen den Klimatod sterben.